Historie

DKW- Schnelllaster

Im Oktober 1943 legte Emil Frey die Meisterprüfung als Schildermaler ab und damit den Grundstein für die Gründung der Emil Frey OHG, die er zusammen mit Margarete Frey gründete. Direkt nach Ende des Krieges, am 01.06.1945 meldete Emil Frey in Hamburg seinen Gewerbebetrieb als Schildermalerei an.

Die Arbeit bestand damals überwiegend im Anfertigen von Schildern verschiedener Art, Goldbuchstaben und Leuchtreklame. Bereits in den 50er Jahren ging es mit dem Siebdruck los. Zuerst an Handdrucktischen, dann mehr und mehr automatisiert; die Schildermalerei trat in den Hintergrund.

Finanzmanagement und Buchhaltung lag in den Händen von Margarete Frey. Am Anfang wurde im Keller des Nachbarhauses gearbeitet, 1947 wurde die erste Werkstatt in der Eggerstedtstraße 30 in Altona gebaut.1965 wurde der Betrieb erweitert und das Büro in die Tigerstraße 7 verlegt.

Frey Siebddruck 1970

1970 begann die Planung des Neubaus in der Kleinen Bahnstraße 7, der dann mit 600qm Arbeitsfläche am 6.Oktober 1972 eingeweiht wurde.

Gleichzeitig wurde die Firma in eine KG umgewandelt und Hellmuth Frey ist als Komplementär eingestiegen. 1981 stieg dann auch Renate Witt-Frey als Kommanditistin in die Firma ein.

Im April 1988 wurde der Betrieb um weitere 400qm erweitert, sodass der Betrieb insgesamt 1000qm auf zwei Etagen umfasst, in denen bis heute produziert wird.

Frey Siebddruck 1992

1991 wurde die Produktpalette durch computergesteuerte Schneidplotter ergänzt, auf denen Folienschriften und Logos produziert werden.

Der Einstieg in den Tampondruck im Jahr 2001 war die letzte Weiterentwicklung der Emil Frey KG an der Emil Frey selber mitwirkte, da er leider in der Nacht zum 25.12.2001 verstarb. Auch wenn Emil Frey mit seinen 89 Jahren ein langes und erfülltes Leben hatte, war dies ein schwerer Verlust für uns alle. Er war ein großartiger Ehemann, Vater, Großvater und Pionier des Siebdrucks und wir werden ihn immer in unseren Gedanken behalten.

Digitaldruck

Im Jahr 2006  folgte mit dem Einstieg in den Digitaldruck die nächste wichtige Weiterentwicklung der Produktpalette.

Bis zu ihrem 90. Geburtstag war Margarete Frey noch in der Buchhaltung tätig verlor dann jedoch den Großteil ihrer Sehkraft durch eine schwere Augenkrankheit. Dennoch war sie weitere 4 Jahre bis zu ihrem Tod am 05.08.2008 eine großartige Hilfe, Ratgeberin und ein Vorbild für Selbstlosigkeit. Sie schaffte es immer aufkeimende Konflikte zu schlichten ohne die Interessen einer einzelnen Person zu übergehen. Sie war eine  wundervolle Ehefrau, Mutter, Großmutter, Urgroßmutter und Seniorchefin. Ihr Verlust wiegt schwer aber sie wird immer in unseren Gedanken bleiben.

Trotz des Todes beider Gründer und der schwerwiegenden Finanzkrise haben Hellmuth Frey und Renate Witt-Frey die Firma gemeinsam erfolgreich weitergeführt.

Umweltentlastung durch Solaranlage

Um die Umwelt zu entlasten und unabhängig von den Strompreisen zu werden, steht seit 2014 eine Solaranlage auf dem Dach der Emil Frey KG.

Zum Ende des Jahres 2014 ist Renate Witt-Frey aus der Firma ausgeschieden, um sich mit ihrer 2010 gegründeten Firma connextions komplett ihrer Leidenschaft, der telefonischen Kundengewinnung und Kundenbindung zu widmen.

Dafür ist mit Christian Frey als Kommanditist ab Anfang 2015 die dritte Generation in die Firma eingestiegen.
Wir blicken Erwartungsvoll in die Zukunft und sind gespannt auf die Aufgaben und Herausforderungen, die uns noch erwarten.

Die Geschäftsführung über die Generationen

Emil Frey

*  21.09.1912
✝ 25.12.2001

Margarete Frey

Margarete Frey, geb. Gries

*  08.04.1915
✝ 05.08.2008

Hellmuth Frey

Hellmuth Frey

*  30.08.1947

Renate Witt-Frey

Renate Witt-Frey

*  17.03.1955

Christian Frey

Christian Frey

*  25.08.1993